Marathontraining Woche 8 – Hammewiesen

Dienstag 29.08.2017 – Schnelle Intervalle

Nach dem langen Lauf am Sonntag habe ich meinen Fuß lange mit Eis gekühlt. Gestern nach dem Feierabend habe ich es nochmal gemacht. Das scheint etwas gebracht zu haben: der Fuß schmerzt nicht mehr so sehr. Zwar ist er noch nicht komplett geheilt, aber ich traue mich trotzdem zu laufen.

Laut Plan soll ich 10 km laufen: 6 Intervalle von einem Kilometer mit 600m Trabpause dazwischen. Ich laufe wieder an der Finnbahn und mache eine extra Runde Warmlaufen.

Eigentlich wollte ich vorsichtig laufen, aber das kann ich nicht. Ich mache die Intervalle wieder sehr schnell: um die 4:30. Das ist 30s schneller, als was ich bis jetzt gemacht habe. Das Training scheint etwas gebracht zu haben und die zwei ausgefallenen Einheiten von letzter Woche waren wohl nicht so schlimm.

Hier der Lauf auf Strava.

Mittwoch 30.08.2017 – Extrem schwüles Wetter

Nach den Intervallen gestern soll ich 15 km langsam laufen (6:40). Das Wetter ist alles andere als ideal zum Laufen: es ist sehr warm und extrem schwül. Dazu habe ich noch schwere Beine von gestern und bin noch ein wenig besorgt wegen des Fußes.

Ich laufe in Richtung Bürgerpark und mache eine Runde um den Park und um den Unisee. Die Strecke ist viel ruhiger als am Osterdeich, obwohl ich den Bürgerpark nicht besonders mag.

Ich habe vor dem Lauf wahrscheinlich zu viel getrunken und muss unterwegs eine Toilette suchen. Zum Glück laufe ich am Badestrand vorbei, wo öffentliche Toiletten sind.

Hier der Lauf auf Strava.

Freitag 01.09.2017 – Stressiger Tag

Heute hatte ich einen wirklich sehr stressigen Tag auf der Arbeit. Als ich nach Hause komme bin ich sehr nervös und habe etwas Kopfschmerzen.

Laut Plan soll ich 20 km laufen, davon 16 km in Marathontempo. Ich will meine Halbmarathonstrecke laufen: zum Werdersee und zurück am Osterdeich.

Es dauert ein bisschen, bis ich mich zum Laufen vorbereitet habe. Nach 2,5 km habe ich die letzte Ampel hinter mir gelassen. Ab jetzt laufe ich eine Weile mit einem Pace zwischen 5:10 un 5:20, also schneller als geplant. Der Lauf tut mir sehr gut und ich werde ruhiger. Die zweite Hälfte laufe ich zwischen 5:20 und 5:30. Nur in der Überseestadt werde ich langsamer. Dort treffe ich auf viele Ampeln und muss viele Straßen überqueren.

Am Ende zeigt die Uhr einen Durchschnittspace von 5:27. Ohne die Ampeln wäre es bestimmt schneller gewesen. Der Lauf war zwar etwas anstrengend, aber nicht so schlimm wie der Brückenlauf vor zwei Monaten, den ich mit einem ähnlichen Pace gelaufen bin.

Ich bin den ganzen Abend ruhig und entspannt. Nur nachts wache ich irgendwann auf und die Nervosität steigt wieder.

Hier der Lauf auf Strava.

Sonntag 03.09.2017 – Langer Lauf

Heute steht wie jeden Sonntag der lange Lauf an. Obwohl ich nur noch 3 lange Läufe vor dem Tapering habe. Der Marathon rückt näher.

Eigentlich war der Plan, mit dem Zug nach Osterholz-Scharmbeck zu fahren und von dort 30 km zurück zu laufen. Aber weil der Zug ziemlich lange braucht, lasse ich mich von meinem Mann fahren.

Von Osterholz-Scharmbeck nimmt man einen Rad- und Wanderweg und ist sofort in den Hammewiesen. Man ist sofort in der Natur und läuft durch sehr ruhige Wege, ohne ein Auto zu hören. Heute ist das Wetter sehr schön, deshalb sind auch viele Radfahrer unterwegs.

Nach 5 km erreicht man die Hamme. Dort ist auch die Melchers Hütte, eine heute sehr gut besuchte Gaststätte. Hier ist es besonders idyllisch. Noch 4 km geht es durch die Natur, bis ich irgendwann die Landstraße erreiche. Hier ist es etwas stressig. Ich laufe fast 5 km auf dem Radweg. Hier fahren viele Autos sehr schnell. Auch wenn ich auf dem Radweg sicher bin, macht mich das nervös.

Kurz vor Ritterhude laufe ich wieder entlang der Hamme. Hier ist sehr ruhig und es gibt auch kaum Autos. Kurz vor km 10 erreiche ich das Blockland. Hier bin ich schon ein paar mal gelaufen, bzw. Fahrrad gefahren. Am Waller Feldmarksee mache ich eine Runde um den See. Kurz danach bin ich zuhause.

Es war heute schon anstrengend. Die Beinen tun nach dem Lauf weh. Aber ich fühle mich viel besser als letzte Woche.

Hier der Lauf auf Strava.


Diese war bis jetzt die intensivsten Woche. Sie lief sehr gut. Die Probleme am Fuß scheinen besser zu werden.

Ich habe noch zwei Woche mit diesem Trainingsumfang, bevor ich in die Tapering-Phase gehe. Ich muss jetzt auch auf meine Gesundheit aufpassen. Wenn ich mich jetzt eine Erkältung fange, habe ich keine Zeit vor dem Marathon um mich zu erholen.

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